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<pre>Der Knackpunkt lag in der 46. Minute, als ein haarsträubender Fehler von Außenverteidiger Ailton den ersten Gegentreffer einleitete. Der 22-jährige Brasilianer ließ sich vor dem 1:0 für die Alte Dame stümperhaft von Doppeltorschütze Matthew Leckie austanzen.  <p> Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass die Stuttgarter – trotz der Probleme im Offensiv-Bereich – alles in die Waagschale werfen werden, um nicht zu verlieren. Die Frage ist jedoch, ob die Bayern im Hinblick auf das Pokal-Spiel gegen Dortmund nicht (unbewusst) ein paar Gänge zurückschalten.  <p>  Mittlerweile dürfte sich schließlich auch bis nach Dortmund herumgesprochen haben, dass es an der Weser praktisch nichts mehr zu gewinnen gibt: In den zehn unter Florian Kohfeldt absolvierten Bundesliga-Heimspielen kamen die Grün-Weißen ohne eine einzige Niederlage davon. <p> Bei den Gästen aus Augsburg geht hingegen die Angst um. „Die Lage ist nicht gut“, ist sich Kapitän Paul Verhaegh der brenzligen Situation bewusst. So auch Manager Stefan Reuter, laut dem nun jedes Spiel Finalcharakter habe. <p>  „Wir stehen am vierten Spieltag, haben null Punkte. Aber der Weg liegt völlig klar vor uns, wo wir hinwollen. Den müssen wir jetzt mit etwas mehr Gegenwind beschreiten.“ VfB-Sportvorstand Robin Dutt gibt sich auf „Sky“ trotz des Fehlstarts noch gelassen.  </pre>


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<pre>Denn: Im Grunde genommen ist dieser nur noch dann erreichbar, wenn die Eintracht ihre Siegesserie (drei Dreier in Folge) in Bremen fortsetzt und der VfB gleichzeitig das eigene Gastspiel in Wolfsburg gewinnt.  <p> Es ist die entscheidende Woche für Kramny, der sich Chancen ausrechnen darf, den VfB auch längerfristig zu trainieren. Wenn die Ergebnisse zum Jahresabschluss passen, dann sollte der 44-Jährige auch im Frühjahr auf der Trainerbank des VfB sitzen.  <p>  Obwohl die Elf von Christian Streich das Duell gegen die „alte Dame“ über weite Strecken dominierte, sprang abermals nur ein Punktgewinn heraus; die nunmehrige Bilanz von einem Sieg und vier Remis lässt die berichtete Heimstärke in einem nicht mehr ganz so schillerndem Licht erstrahlen. <p> Das neue Jahr begann für den FC Bayern München so, wie das alte aufgehört hat: mit einem Sieg! Anders als der vorweihnachtliche Triumph über RB-Leipzig (3:0) hat das jüngste 2:1 in Freiburg bei den Fans des Rekordmeisters jedoch keineswegs Begeisterungsstürme hervorgerufen. <p>  Auch der als Befreiung empfundene Dreier am Böllenfalltor ist natürlich noch lange kein Garant dafür, dass die Formkurve fortan wieder nach oben zeigt; hierfür wäre zunächst einmal auch ein solider Auftritt gegen einen Herausforderer erforderlich, der aktuell nicht im Keller der Tabelle hockt.  </pre> 


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<pre> Demnach komme es keineswegs von ungefähr, dass die Bullen bislang keinem Bundesligisten zwei Mal Herr werden konnten – was RB-Mastermind Ralf Rangnick im Sport1 Doppelpass übrigens auch damit begründete, dass den Leipzigern auch das nötige „Matchglück“ etwas abhandengekommen sei.  <p> Dabei belegt schon die Vielzahl an Einsätzen, wie alternativlos ein topfitter „Auba“ für Dortmund ist. Obwohl der Stürmer zum Start der Rückrunde gar nicht zugegen war, hat er in der laufenden Saison die meisten Pflichtspielminuten für die Westfalen abgerissen.  <p>  Apropos verteidigen: Das klappte am vergangenen Wochenende beim Überraschungserfolg gegen Dortmund in bester Manier. <p>  Hoffenheim siegte aber beim FCN mit 3:1 und ist nun in der Tabelle auf Rang 8 zu finden. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Rang 6 und damit auf die Europa League. <p>  Zum Selbstläufer — wie es die eindeutige Quotenverteilung der Buchmacher vermuten lässt, dürfte die Partie gegen die Eintracht aber selbstverständlich nicht werden. Sechs Testspiele, denen nur zwei Siege entsprangen — das nur wenig aussagekräftige 7:0 gegen die Veltinsauswahl inbegriffen — lassen nämlich vermuten, dass auch bei den Wolfsburgern noch nicht alle Rädchen reibungslos ineinandergreifen.  </pre>


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<pre> Um entsprechende Befürchtungen vom Tisch zu wischen, legte Heiko Herrlich großen Wert auf die Feststellung, dass die Heim-Schlappe gegen den FCB keinesfalls einem Abziehbild der Hinrunden-Pleite entsprach — demnach hätten vielmehr lediglich Nuancen einen möglichen Prestigeerfolg verhindert.  <p> Wie schnell die Königsblauen an ihre qualitativen Grenzen stoßen, wurde auch im Hinspiel beim 0:3 in Wolfsburg offenbar; damals hatte Andre Breitenbreiter mit dem unmittelbar vor seinem Wechsel zum VfL stehenden Draxler aber auch aufs völlig falsche Pferde gesetzt.   <p> Selbst für den Tipp, dass die Alte Dame nicht im Kraichgau verliert, liegt die Quote verbreitet oberhalb von 2,00. Von einfachen Handicapwetten sollte man indes besser die Fingerlassen. <p>  Umso größer fiel der Ã„rger darüber aus, dass hinsichtlich dieses Etappenziels nicht schon nach dem Trip an die Weser Vollzug vermeldet werden konnte: Mit dem abstiegsbedrohten Werder bekamen die Stuttgarter schließlich bereits das letzte Leichtgewicht der Hinrunde aufgetischt.  <p> Der VfB Stuttgart verlor erstmals unter Jürgen Kramny zwei Spiele in Folge.  </pre>


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<pre> Es scheint, als wäre ihr Schicksal weiterhin aneinander geknüpft – denn aktuell stecken der VfB Stuttgart und Hannover 96 im Tabellen-Keller fest.  <p> „Wir kennen die Situation“, betont Manager Frank Baumann, „die Lage nach der Winterpause war vergleichbar. Da haben wir die Ruhe behalten, sind weiter mutig und geschlossen aufgetreten. Das wird auch das Rezept für die nächsten Wochen sein.“  <p>  Bayer hatte vieles richtig gemacht, vor allem in der Hinrunde. Im zweiten Saisonabschnitt lief es nicht ganz so rund — in den bisherigen 15 Rückrunden-Spielen setzte es schon sechs Niederlagen. In der gesamten Hinrunde waren es nur drei. <p>  Der FCA ist auswärts plötzlich stark, lehrte in den letzten Wochen Bayern und Leipzig das fürchten und machte mit schnellen Toren auf sich aufmerksam. Die Stuttgarter hingegen verloren nach dem ersten Sieg direkt hoch in Dortmund.  <p> Obwohl die Kraichgauer daheim nur schwer zu schlagen sind, ist den Fohlen in Sinsheim sehr wohl etwas zuzutrauen.  </pre>


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